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Tips für ein gesundes Raumklima
regelmäßige Raumlufterneuerung. Regelmäßig bedeutet: 3 bis 4 mal am Tag lüften (morgens nach dem Aufstehen - mittags - am Nachmittag - vor dem Schlafengehen), jeweils 10 bis
15 Minuten
Lüftung kurz und kräftig (Stoß- Querlüftung) - Fenster weit öffnen, damit Zugluft entsteht; in ca. 10 Minuten ist dann die im Raum befindliche "gesättigte" Luft durch kühlere
Luft von außen ersetzt - jetzt die Fenster wieder schließen
während der Heizperiode keine Dauerlüftung
Dauerlüften bei hoher Luftfeuchtigkeit im Freien generell vermeiden
Tapeten und Kunstharzdispersionsfarben vermeiden - sie verhindern die Diffusionsfähigkeit der Wände
die Atmungsaktivität (natürliche Ventilation) der Wände kann durch offenporige Anstriche aus Naturharzdispersionsfarben erhalten werden
Temperatur im Schlafzimmer nicht unter 14°C und nicht über 18°C (in Übergangszeit und im Winter)
Luftfeuchtigkeit nicht unter 40% und nicht über 60%
Wärmeabgabe von Heizkörpern nicht durch Möbel oder Vorhänge behindern
größere Dampfmassen z.B. von Bad oder Küche sofort nach draußen ableiten
Matratzen bei jedem Bettwäschewechsel drehen und wenden
unter dem Bett für eine ausreichende Belüftung (mind. 10 cm Bodenfreiheit) sorgen.
Befindet sich ein unbeheizter Raum (oder gar kein Keller) unter dem Schlafzimmer, entsteht in der Regel zwischen Matratzenober- und -unterseite ein größerer
Temperaturunterschied als üblich. Dadurch kann sich auf den Latten des Rahmens Kondenswasser bilden - ein idealer Nährboden für Schimmelpilze. In diesem Fall sollte man regelmäßig für eine gute Luftzirkulation zwischen
Matratze und Lattenrost sorgen - besonders bei Kastenbetten.
Die Räume, die sich an der Nordseite der Wohnung befinden, kühlen im Winter besonders stark aus. Achten Sie darauf, dass diese Räume etwas stärker beheizt werden als die
südlichen. Sorgen Sie dafür, dass sich in Ihrer Wohnung die Temperaturen von Raum zu Raum so gering wie möglich voneinander unterscheiden.
Es gibt viele Menschen, die gern in einem kalten Schlafzimmer schlafen. Dann sind in der Regel auch die Wände in solchen Zimmern ausgekühlt. Sie "strahlen" Kälte aus. Man
kann es mit der Hand fühlen. Aber: Es ist nicht zu verhindern, dass aus den übrigen geheizten Räumen der Wohnung warme Luft ins kühle Schlafzimmer dringt. Es ist leicht zu verstehen, dass sich dann die Luftfeuchtigkeit
besonders reichlich niederschlägt, denn warme Luft enthält auch mehr Feuchtigkeit. Einige lassen auch vor dem Schlafengehen die Tür eine Zeit lang auf, damit die Temperatur im Schlafzimmer etwas "verschlagen" ist. Natürlich
wird auch dann Feuchtigkeit in den Schlafraum getragen, die einen erhöhten Pilzsporengehalt in der Raumluft verursacht.
Noch etwas sollte man bedenken: Jeder Mensch verdunstet, während er schläft, eine Menge Feuchtigkeit, die z.T. die relative Luftfeuchtigkeit im Schlafzimmer während der Nacht
erhöht. Pro Nacht und Person sind das bis zu einem Liter - also im Eheschlafzimmer bis 2 Liter pro Nacht - in einem Monat eine beachtliche Menge.
Morgens empfiehlt es sich daher, alle Räume ca. 10 - 15 Minuten durchzulüften (Stoß/Querlüften) und nach dem Schließen der Fenster gleichmäßig bei mittleren Temperaturen
aufzuwärmen.
( moebelle gmbh 2001 - in Zusammenarbeit mit sembella Naturmatratzen) |